Allgemeine Wirtschaftsnachrichten

Die slowenische Wirtschaft betreffend
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arcalis
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Re: Allgemeine Wirtschaftsnachrichten

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Hafen in Koper erhöht Umschlag
orf.volksgruppen.at

17 Prozent mehr verschifft

Im Hafen der slowenischen Adriastadt Koper/ Capodistria, Luka Koper, wurden 2010 mehr als 15 Millionen Tonnen Waren verschifft. Das sind 17 Prozent mehr als im Jahr davor.
Das ist doch mal eine gute Nachricht. :smile:
:grillen: :stoesschen: :rose: :hofmachen:
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Oscar Wilde

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Jan 2011 28 21:00

Re: Allgemeine Wirtschaftsnachrichten

[thumbnail]http://img529.imageshack.us/img529/840/bandah.jpg[/thumbnail]
http://www.mladina.si/" onclick="window.open(this.href);return false;

1. Hiermit eröffne ich feierlich die Geschäftskonferenz mit dem Titel: Ehrlichkeit - Basis einer langfristig wirtschaftlichen Konkurrenzfähigkeit....
3. Wer hat das Mikrofon geklaut, Bande?
Nazadnje še, prijatlji,kozarce zase vzdignimo,ki smo zato se zbrat'li,ker dobro v srcu mislimo.

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arcalis
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Re: Allgemeine Wirtschaftsnachrichten

Gaspipeline "South Stream": Jointventure zwischen Gazprom und slowenischer Geoplin plinovodi
volksgruppen.orf.at:

Joint-Venture für South Stream

Das Gaspipeline-Projekt South Stream dürfte vor einem weiteren Fortschritt stehen: Der russische Gasriese Gazprom plant die Bildung eines Gemeinschaftsunternehmen mit der slowenischen Gasfirma Geoplin plinovodi.

Dieses Unternehmen solle im März 2011 gegründet werden, sagte Igor Schjogolew, Vize-Vorsitzender der Russisch-Slowenischen Wirtschaftskommission. Das Joint Venture soll den Pipeline-Bau durch Slowenien umsetzen. Geoplin wird von Gazprom aufgrund eines Abkommens bis 2017 mit Gas versorgt. Seit 2009 verhandelt das slowenische Unternehmen mit den Russen über eine Vertragsverlängerung bis zum Jahr 2035. Außerdem soll auch die Gazprom-Tochter Gazprom Neft mit dem slowenischen Ölkonzern Petrol ebenfalls im März ein Abkommen über die Öl-Lieferung abschließen, berichtete RIA Novosti weiter.

Bis zum Jahresende erwartet Gazprom-Chef Alexej Miller, dass auch der französische Stromkonzern Electricite de France (EdF) in das Gasprojekt South Stream einsteigt. Der Einstieg werde in diesem Jahr perfekt gemacht, sagte er am gestrigen Mittwoch in Rom. Der Einstieg der Franzosen war bereits für 2010 geplant. EdF sollte dem italienischen Projektpartner Eni 10 Prozent der Anteile abkaufen. South Stream soll von 2015 an jährlich bis zu 63 Mrd. Kubikmeter Gas aus Russland quer durch das Schwarze Meer nach Südeuropa pumpen. Die Kosten werden auf bis zu 25 Mrd. Euro geschätzt. Mit den potenziellen Transitstaaten wie etwa Österreich, Bulgarien und Serbien gibt es bereits Kooperationsabkommen. South Stream gilt als das Konkurrenzprojekt zur Gaspipeline Nabucco unter Federführung der OMV.
Na wenn der russische Energieriese Gazprom (mit unserem begnadeten Brioni-Ex-Kanzler Schröder :reich: und dem lupenreinen Demokraten Putin :scheinheilig2: ) jetzt beim Pipeline-Probjekt einsteigt, wirds wohl voran gehen. Gings bei Schalke ja auch :mrgreen: - zumindest teilweise :lachend:
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arcalis
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Re: Allgemeine Wirtschaftsnachrichten

volksgruppen.orf.at:
Hilfe für Nova Ljubljanska Banka

Die EU-Kommission hat einstweilig grünes Licht für eine staatliche Beihilfe der slowenischen "Nova Ljubljanska Banka" (NLB) gegeben. Zur Finanzstabilität wurde eine Sofortunterstützung in Form einer Rekapitalisierungsmaßnahme von bis zu 250 Millionen Euro genehmigt.

Die Billigung gilt bis zum Erlass eines abschließenden Beschlusses über die Umstrukturierung der NLB, wobei der Plan dazu in den nächsten sechs Monaten vorliegen muss. Die mehrheitlich staatliche NLB hielt zuletzt noch 29 Prozent an der österreichischen Adria Bank AG. EU-Wettbewerbskommissar Joaquin Almunia erklärte zur Sofortbeihilfe, mit der Umstrukturierung müsse gewährleistet werden, dass die NLB künftig tragfähig sei und keine staatliche Hilfe mehr brauche. Die beihilfebedingten Wettbewerbsverzerrungen müssten mit entsprechenden Maßnahmen aufgefangen werden.

Die NLB ist im Vorjahr tief in die roten Zahlen geschlittert. Nach Medienberichten schriebt das größte slowenische Bankinstitut 2010 einen Jahresverlust von 185 Mio. Euro. Hauptgrund dafür sind Abwertungen beim Kreditportfolio, teilweise bedingt durch eine Verschärfung der entsprechenden Vorgaben durch die Notenbank Banka Slovenije vor Jahresende. 2009 hatte die Bank einen Verlust von 82 Mio. Euro erlitten. Bis 2015 hatte sich die NLB eine Schrumpfkur verordnet.
Der Staatskasse selbst gehts nicht prickelnd, man will sich entschulden und trotzdem muss wieder staatliches Geld für die Stützung einer Bank verwendet werden. Hoffentlich bringts wenigstens was und es fließt was davon zurück.
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Re: Allgemeine Wirtschaftsnachrichten

es gibt auch einige neue, hoffnungsvolle nachrichten aus slowenien...zum beispiel diese Kiste hier:

http://www.shayton.eu/" onclick="window.open(this.href);return false;

natürlich fragt man sich zurecht...wozu 1084 pferde unter dem arsch,wenn doch der ferrari nur die hälfte kostet... :totlach: :totlach:


den kauf ich mir...aber nur, weil er aus slo ist...

hier gibt es mehr Bilder:

http://de.autoblog.com/photos/shayton-e ... h/3958946/" onclick="window.open(this.href);return false;



lg
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arcalis
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Re: Allgemeine Wirtschaftsnachrichten

volksgruppen.orf.at%0A%0A%5Bsize=150%5DDrei%20Kaufangebote%20f%C3%BCr%20Mercator%5B/size%5D%0A%0AF%C3%BCr%20den%20Anteil%20von%2023,3%20Prozent%20des%20slowenischen%20Handelsriesen%20Mercator,%20den%20der%20schwer%20verschuldete%20Getr%C3%A4nkekonzern%20Pivovarna%20La%C5%A1ko%20h%C3%A4lt,%20sind%20laut%20Medienberichten%20drei%20Angebote%20eingelangt.%20Der%20Mercator-Verkauf%20steht%20schon%20zum%20dritten%20Mal%20an.%0A%20%20%20%0AEines%20davon%20kommt%20vom%20kroatischen%20Lebensmittelkonzern%20Agrokor,%20den%20die%20slowenische%20Politik%20bisher%20immer%20abgelehnt%20hatte,%20weil%20sie%20nationale%20Interessen%20wahren%20wollte.%20Agrokor%20soll%20slowenischen%20Medien%20zufolge%20195%20Euro%20pro%20Aktie%20geboten%20haben,%20die%20anderen%20beiden%20Bieter,%20die%20Investmentfonds%20Mid%20Europa%20Partners%20und%20Warburg%20Pincus,%20um%20etwa%2030%20Euro%20weniger.%20Laut%20der%20Zeitung%20%22Poslovni%20dnevnik%22%20ist%20es%20unwahrscheinlich,%20dass%20Agrokor%20tats%C3%A4chlich%20zum%20Zug%20kommt.%20Zumal%20auch%20keine%20Ausschreibung%20gemacht%20wurde,%20Mercator%20deswegen%20auch%20nicht%20verpflichtet%20sei,%20ein%20Angebot%20anzunehmen.%20Noch%20immer%20besteht%20die%20M%C3%B6glichkeit,%20dass%20es%20zur%20Umschuldung%20von%20Bankverbindlichkeiten%20von%20La%C5%A1ko%20kommt.

Man darf gespannt sein, wie das weitergeht. Angeblich sollen 15.000 Arbeitsplätze auf dem Spiel stehen, falls Agrokor zu Zuge käme. Aber was passiert in die Richtung, wenn einer der anderen den Zuschlag erhält? :denk:
:grillen: :stoesschen: :rose: :hofmachen:
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Re: Allgemeine Wirtschaftsnachrichten

Es werden wieder mehr Autos gekauft in Slowenien - angesichts der sonstigen wirtschaftlichen Entwicklung z.B. auf dem Arbeitsmarkt schon erstaunlich :denk:

Autobranche verzeichnet Zuwächse

In Slowenien wurden im Jahr 2010 um 5,23 Prozent mehr Autos verkauft als im Jahr davor. Mit einer Autodichte von 502 Autos pro 1.000 Einwohner lag Slowenien 2010 bereits im europäischen Mittelfeld.

Der Marktanteil des Konzerns mit den Marken VW, Audi, Skoda und Porsche stieg von 19 auf 22 Prozent. Für heuer erwartet man einen Anteil von knapp 23 Prozent. Die meistverkaufte Automarke in Slowenien ist jedoch nicht VW, Audi, Skoda oder gar Porsche, sondern die französische Renault - nicht zuletzt dank eines eigenen Werks in Slowenien.
:smart:
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Re: Allgemeine Wirtschaftsnachrichten

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Polnisches Kapital für Türkei-Geschäfte

Die größte slowenische Versicherung "Triglav" will sich an der Börse in Warschau mehr Kapital holen. Geplant ist der Verkauf von 3,3, Millionen Aktien als Grundlage für Geschäfte in der Türkei, Bulgarien und Rumänien.

Vor allem die Türkei sieht das Triglav-Management als guten Markt für Lebensversicherungen.
An der polnischen Börse kann man sich also Kapital holen. :denk:
Da werde ich mal hinfahren. :lachen:
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Re: Allgemeine Wirtschaftsnachrichten

Haushaltshilfen aus Polen, Ungarn, Tschechien, Slowakei, Slowenien oder den baltischen Staaten dürfen ab dem 1. Mai 2011 ohne Arbeitsgenehmigung in Deutschland arbeiten. Die Zentrale Auslands- und Fachvermittlung (ZAV) vermittelt Privathaushalten auf der Suche nach einer Möglichkeit zur Betreuung pflegebedürftiger Angehöriger über dieses Datum hinaus gebührenfrei Haushaltshilfen aus dem Ausland. Weil die Arbeitserlaubnis entfällt, wird der ZAV-Service noch schneller.

Die ZAV verfügt über langjährige Erfahrung in der Beratung und Vermittlung dieser Hilfskräfte nach Deutschland. Die Vermittler der ZAV informieren auch künftig über Details des Verfahrens. Sie berücksichtigen dabei die individuellen Anforderungen und Wünsche des Privathaushaltes und prüfen die Deutschkenntnisse der Bewerberinnen und Bewerber. Wichtig ist vor allem, dass „die Chemie stimmt“, denn die Haushaltshilfe gehört eine Zeitlang mit zur Familie. „Wenn die Haushaltshilfen im Alltag die Pflegebedürftigen unterstützen, können diese weiter in ihrer gewohnten Umgebung bleiben und die Angehörigen werden entlastet“, unterstreicht Monika Varnhagen, Direktorin der ZAV, die Zielrichtung der Vermittlung.

Die ZAV arbeitet eng mit den europäischen Arbeitsverwaltungen zusammen und gewinnt auf diesem Weg Bewerberinnen und Bewerbern im europäischen Ausland. „Mobilität zu fairen Bedingungen ist in dieser Kooperation unser Motto“, betont Varnhagen.“ Ziel ist, die ausländischen Haushaltshilfen unter Bedingungen zu beschäftigen wie vergleichbare inländische Arbeitnehmer.

Für Haushaltshilfen aus Bulgarien und Rumänien bleibt bis spätestens 31.12.2013 die Arbeitserlaubnispflicht bestehen. Die ZAV vermittelt auch weiterhin Bewerberinnen und Bewerber aus diesen Ländern und erteilt die Arbeitserlaubnis.

Weitere Infos: http://www.zav.de" onclick="window.open(this.href);return false;

Kontakt:
Zentrale Auslands- und Fachvermittlung (ZAV)
Villemombler Straße 76
53123 Bonn
Telefon: 0228/713 1414
E-Mail: ZAV-Bonn.Haushaltshilfen@arbeitsagentur.de

Kontakt
Zentrale Auslands- und Fachvermittlung (ZAV)
Pressestelle, Frau Dr. Raabe
Villemombler Str. 76
53123 Bonn
Tel.: 02218/713-1350
E-Mail: ZAV-Bonn.Presse@arbeitsagentur.de
Internet: http://www.zav.de" onclick="window.open(this.href);return false;

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Re: Allgemeine Wirtschaftsnachrichten

Nova Kreditna Banka Maribor (NKBM) erhöht Kapital
volksgruppen.orf.at

Kurz vor dem Börsestart in Warschau hat die Nova Kreditna Banka Maribor (NKBM) eine Kapitalerhöhung durchgeführt. Die zweitgrößte slowenische Bank hat 13.040.989 Aktien mit einem Volumen von rund 104,3 Millionen Euro begeben.

Alle Aktien wurden verkauft
Der Kaufpreis betrug acht Euro pro Aktie. Der Börsegang in Warschau soll am 6. Mai erfolgen. Die Altaktionäre haben ihre Bezugsrechte genutzt und 8,1 Millionen Papiere bezogen. Damit wird die Republik Slowenien einen Anteil von 51,09 Prozent halten. Die übrigen fünf Millionen Aktien haben institionelle Anleger sowie Kleinanleger gekauft. Die polnischen und slowenischen Kleinanleger bekamen insgesamt fast 300.000 Aktien. Drei Viertel davon gingen nach Slowenien.

In Slowenien verfügt die NKBM über 90 Filialen
Die Kundenzahl gibt die Bank mit 350.000 Kleinkunden und 11.000 Geschäftskunden an. Zur NKBM gehört auch die slowenische Postbank, die Poštna Banka Slovenije (PBS) mit sechs Filialen und 550 Postschaltern. 40 Prozent des neuen Kapitals will die NKBM für die Anpassung ihres Kernkapitals "an die potenziellen neuen Markterfordernisse" verwenden und die übrigen 60 Prozent für die Finanzierung der Strategie für die Jahre 2011 bis 2013, einschließlich der Akquisitionen von Banken im ehemaligen Jugoslawien.

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Re: Allgemeine Wirtschaftsnachrichten

volksgruppen.orf.at

Mercator mit deutlich mehr Gewinn

Die slowenische börsenotierte Handelskette Mercator hat im ersten Quartal 2011 ihren Gewinn deutlich gesteigert. Der Nettogewinn legte im Vergleich zum selben Vorjahresquartal um 53 Prozent auf 10,2 Mio. Euro zu, der Umsatz um 6 Prozent auf 675,5 Mio. Euro.

Großteil wird im Ausland erwirtschaftet
In den ersten drei Monaten wurden 47,4 Mio. Euro investiert, bis zum Jahresende sollen es insgesamt 124,6 Mio. Euro werden, teilte Mercator mit. Die Handelsgruppe machte 40,3 Prozent ihres Umsatzes im Ausland - in Kroatien, Serbien, Bosnien-Herzegowina, Montenegro, Bulgarien und Albanien -, wo ein Umsatzwachstum von 18,7 Prozent verzeichnet wurde. Am heimischen Markt in Slowenien wuchs der Umsatz mit 0,7 Prozent deutlich geringer. Nach dem gescheiterten Verkauf des Handelsriesen gibt es nun Chancen für einen neuen Anlauf. Die slowenische Wettbewerbsbehörde gab Gläubigerbanken, die zusammen fast 30 Prozent der Handelskette besitzen, grünes Licht für einen gemeinsamen Verkauf ihrer Mercator-Anteile. Die Behörde stellte fest, dass der Entwurf der Vereinbarung zur Gründung eines Verkaufskonsortiums nicht auf eine potenzielle Verletzung der Kartellgesetzgebung hinweise.

Die Banken unter Führung der mehrheitlich staatlichen Nova Ljubljanska banka (NLB), die mit 10,75 Prozent den größten Mercator-Anteil unter den Geldinstituten hat, erwägen die Gründung eines Konsortiums zum gemeinsamen Verkauf ihrer Mercator-Aktien. Die Banken, darunter auch die slowenischen UniCredit und Hypo Alpe-Adria-Bank, kamen an die Anteile als Pfand für vergebene Kredite. Vorerst bleibt unklar, ob sich auch der größte Mercator-Aktionär, der Getränkekonzern Pivovarna Laško, dem Konsortium anschließen wird. Anfang Mai scheiterte Laško mit dem Versuch, seine 23,34-prozentige Beteiligung an den kroatischen Lebensmittelkonzern Agrokor zu verkaufen. Der Deal wurde durch die von der Wettbewerbsbehörde verhängte Verkaufssperre vereitelt. Die Behörde hatte im April dem Getränkekonzern, Banken und anderen Aktionären den Handel mit der Mercator-Aktie ohne ihre Zustimmung untersagt.
Ist ja schön, dass es auch mal positive Nachrichten gibt.
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