Allgemeine Wirtschaftsnachrichten

Die slowenische Wirtschaft betreffend
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Allgemeine Wirtschaftsnachrichten

Styria übernimmt Internet-Auktionshaus

Beteiligung am Bolha.com auf zwei Drittel aufgestockt - 1,6 Mio. Euro für 40 Prozent der Anteile

Ljubljana - Die Styria Media Group AG hat das führende slowenische Internetauktionshaus Bolha.com übernommen. Das Grazer Unternehmen hat seine bisherige Beteiligung von 26,67 Prozent um weitere 40 Prozent aufgestockt. Der Kaufpreis betrug 1,6 Mio. Euro, wie die Tageszeitung "Dnevnik" (Dienstagsausgabe) berichtete. Styria ist damit zum Alleineigentümer von Bolha.com geworden, denn der restliche Drittel-Anteil befindet sich im Eigenbesitz des Internetauktionshauses.

Bolha.com ist der größte Internet-Marktplatz in Slowenien mit rund 400.000 "Visits" pro Monat. Nach Daten der slowenischen Kammer für Werbung (Slovenska oglasevalska zbornica) rangiert Bolha.com auf dem fünften Platz unter den meistbesuchten slowenischen Internetseiten. Im Vorjahr hatte das Internetauktionshaus einen Umsatz von rund 1 Mio. Euro verzeichnet, berichtete "Dnevnik".

Die Styria Media Group AG ist in Slowenien außerdem über die "Zurnal"-Mediengruppe (eine Gratis-Wochenzeitung, eine Gratis-Tageszeitung sowie eine News-Plattform) präsent. Weiters hält sie auch 25,7 Prozent am Dnevnik-Zeitungsverlag sowie 25 Prozent an der slowenischen Tochter der Adria Media Holding, die Magazin-Titel herausgibt.

quelle: www.derstandard.at
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posteo
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Aug 2009 23 22:09

Re: Allgemeine Wirtschaftsnachrichten

Branche kompakt - Maschinenbau und Anlagenbau - Slowenien, 2009
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http://www.gtai.de/fdb-SE,MKT200907238024,Google.html

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Sep 2009 05 00:48

Re: Allgemeine Wirtschaftsnachrichten

http://de.rian.ru/business/20090904/122979526.html hat geschrieben:Slowenien will noch im September Verhandlungen über seine Beteiligung am Pipelineprojekt South Stream zwischen Russland und Südeuropa zum Abschluss bringen.

Über die Gaspipeline South Stream, die teils auf dem Festland, teils auf dem Grund des Schwarzen und des Adriatischen Meeres gebaut werden soll, soll Erdgas aus Russland direkt nach Südwesteuropa strömen. Die Rohrleitung soll die Abhängigkeit der Gaslieferanten und -Verbraucher von den Transitstaaten verringern. Die Durchlassleistung der Pipeline ist mit 63 Milliarden Kubikmetern im Jahr geplant. Der Investitionsbedarf wird auf 8,6 Milliarden Euro geschätzt.
Klingt nach einem guten Geschäft.
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Sep 2009 22 16:43

Re: Allgemeine Wirtschaftsnachrichten

Mercator benötigt neues Kapital.
http://www.apa.at/cms/site/news_item.html?channel=CH0079&doc=CMS1253629792744 hat geschrieben:Die größte slowenische Handelskette Mercator bereitet eine Kapitalerhöhung um 20 Prozent vor. Der Vorstand hat bereits Vorbereitungen für die Ausgabe von neuen Aktien eingeleitet. Das frische Kapital soll für mögliche strategische Akquisitionen in Südosteuropa dienen, teilte das Unternehmen mit. Die Höhe der Kapitalaufstockung wurde nicht angegeben.
Mal sehen, wen und wo sie nun jemanden einkaufen.
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Sep 2009 26 00:21

Re: Allgemeine Wirtschaftsnachrichten

Die HERMES SoftLab GmbH mit Sitz in Böblingen ist ein Tochterunternehmen der HERMES SoftLab Gruppe mit Hauptsitz in Ljubljana, Slowenien. Die Gruppe ist ein internationaler Konzern, der IT-Lösungen und Dienstleistungen im Bereich Software Engineering anbietet. Unsere Kunden sind Hightech-Firmen, Unternehmen aus der Telekommunikation, Finanzinstitute und der Öffentliche Sektor.

HERMES SoftLab verfügt über große Erfahrung in der Softwareentwicklung mit Services und Lösungen für IT-Integration und bietet Expertenwissen auf dem neuesten Stand der Technik im Bereich Softwareentwicklung und Systemintegration für Telekommunikationsunternehmen, Finanzinstitute und den Öffentlichen Sektor an.

HERMES Softlab verfügt über mehr als 6.000 Mannjahre Entwicklungserfahrung sowie über eine weit reichende Expertise in der Wartung und dem Support von komplexen IT Systemen. Im Laufe der Jahre hat das Unternehmen dank seines ausgezeichneten Rufes in Bezug auf Qualität, Innovation, Kompetenz und Engagement für höchste Kundenzufriedenheit zahlreiche langfristige Partnerschaften mit weltweit führenden Unternehmen aufgebaut.

HERMES SoftLab beschäftigt über 850 Mitarbeiter in den Niederlassungen in Ljubljana, Maribor, Wien, Böblingen, Dublin, Sarajevo und Mountain View/Kalifornien.

http://www.hermes-softlab.de/about/company_history.html

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Re: Allgemeine Wirtschaftsnachrichten

Sondersteuer für Manager­gehälter in Slowenien

Für monatliche Einkommen über 12.500 Euro wird ein zusätzlicher Steuersatz von 49 Prozent eingeführt

Ljubljana - Slowenien hat die umstrittene Sondersteuer für hohe Einkommen von Managern eingeführt. Das Parlament hat ein Gesetz verabschiedet, mit dem für die Zeit der Wirtschaftskrise für Managergehälter über 12.500 Euro ein zusätzlicher Steuersatz von 49 Prozent eingeführt wird. Die Sondersteuer gilt für alle Unternehmen, die wegen der Wirtschaftskrise staatliche Garantien oder staatliche Hilfe erhalten.

Inklusive des Spitzensteuersatzes von 41 Prozent werden so die Managereinkommen ab dieser Höhe mit 90 Prozent besteuert. Insgesamt geht es dabei um rund 3.000 Unternehmen. Der neuen Sondersteuer unterliegen auch Sonderzahlungen wie etwa Ergebnisprämien über 25.000 Euro oder Abfindungen über 75.000 Euro. Besteuert werden alle Auszahlungen zwischen 1. Jänner 2009 und Ende 2010.

Erst im Mai hatte die Mitte-Links-Regierung diese Pläne über Bord geworfen. Der Grund war die umstrittene Rückwirkung der geplanten Steuer und eine mögliche Diskriminierung. Der beinahe unveränderte Gesetzesvorschlag wurde nun von der zweitgrößten Koalitionspartei "Zares" wieder eingebracht und erhielt im Parlament eine fast einstimmige Unterstützung. "Zares"-Abgeordneter Vili Trofenik verteidigte die Rückwirkung: Diese sei in besonderen Umständen zugelassen, wenn dies im nationalen Interesse sei.

Anlass für die Einführung der Steuer ist die Rekordprämie in der Höhe von 1 Mio. Euro, die der Ex-Chef der staatlichen Großbank Nova Ljubljanska banka (NLB), Marjan Kramar, für seine Arbeit in Jahren 2004 bis 2007 erhalten hatte.

Quelle: http://www.derstandard.at
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Okt 2009 07 18:52

Re: Allgemeine Wirtschaftsnachrichten

ich reisse hier mal etwas aus einem Zusammenhang und stelle einfach mal die "nackten" Zahlen rein:

20 von 27 EU-Ländern haben gesetzliche Mindestlöhne, u. a. auch Slowenien, hier die Liste:

Die gesetzlichen Mindeststundenlöhne in den einzelnen EU-Staaten sind:

Luxemburg: 9,73 €
Frankreich: 8,82 €
Irland: 8,65 €
Niederlande: 8,58 €
Belgien: 8,41€
Großbritannien: 6,41 €
Österreich: 5,99 €
Griechenland: 4,28 €
Malta: 3,67 €
Slowenien: 3,45 €
Portugal: 2,71 €
Tschechien: 1,77 €
Estland: 1,73 €
Slowakei: 1,70 €
Polen: 1,65 €
Lettland: 1,47 €
Ungarn: 1,43 €
Litauen: 1,40 €
Rumänien: 0,83 €
Bulgarien: 0,71 €


lg
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Okt 2009 08 00:29

Re: Allgemeine Wirtschaftsnachrichten

Ex-Chefs im Visier der Polizei
Wegen Verdachts auf Amtsmissbrauch und Geldwäscherei wurden der Ex-Chef des insolventen Mischkonzerns Istrabenz, Igor Bavčar, und Boško Šrot, der frühere Leiter des finanziell angeschlagenen Konzerns Pivovarna Laško, vorübergehend festgenommen.

Acht Personen wurden festgenommen
Die Polizei ermittelt in einem fragwürdigen Börsengeschäft, bei dem Bavčar mit Hilfe von Šrot an Geldmittel für sein Management Buy-Out (MBO) bei Istrabenz gekommen sein soll. Am Mittwoch wurden in diesem Zusammenhang Hausdurchsuchungen in zahlreichen beteiligten Unternehmen durchgeführt. Insgesamt acht Personen wurden vorübergehend festgenommen. Im Mittelpunkt der Ermittlungen steht der Verkauf von 7,3 Prozent der Istrabenz-Aktien. Im Sommer 2007 verkaufte Pivovarna Lasko, die Šrot gehört, das Aktienpaket unter dem Börsenwert. Die Aktien landeten über eine Kette von Transaktionen bei einem Unternehmen, das Bavčar nahe stand. Bei dieser "Reise" des Aktienpakets wurden angeblich Profite in Millionenhöhe erzielt, wobei auch der Ex-Istrabenzchef mitnaschte.

http://volksgruppen.orf.at/slowenen/akt ... es/112627/

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Okt 2009 08 14:52

Re: Allgemeine Wirtschaftsnachrichten

http://derstandard.at/1254310887694/Mercator-steigt-in-Bulgarien-ein hat geschrieben:Die größte slowenische Handelskette Mercator ist am bulgarischen Markt eingestiegen. Mercator hat am gestrigen Mittwoch seinen ersten Hypermarkt mit einer Fläche von 2.000 Quadratmeter in der bulgarischen Stadt Stara Zagora eröffnet. Die Investitionssumme beziffert das Unternehmen mit über 3 Mio. Euro. Bis Jahresende will die Handelskette auch in Albanien einsteigen, teilte Mercator mit.

Nach Kroatien, Serbien, Bosnien-Herzegowina, Montenegro und Mazedonien ist Bulgarien bereits der sechste ausländische Markt, an dem die slowenische Handelskette präsent ist. Der Mercator-Konzern will bis Jahresende auch erste einsteigen.
Wenn es im eigenen Land nicht mehr so toll läuft, dann muss auf Teufel komm raus expandiert werden.

Ist euch schon mal aufgefallen, dass so gut wie jeder Mercator anders eingerichtet ist und häufig sogar unterschiedliche Produkte führt? Desweiteren werden unterschiedliche Kühlschränke, Gefrierschränke und sogar Regale verwendet. Kein Wunder, dass die anderen deutschen/österreichischen Märkte Mercator weit voraus sind. Mercator lebt nur noch vom Namen und der bereits bestehenden Infrastruktur in Slowenien. Betriebswirtschaftlich haben die noch einiges aufzuholen. Die sollten sich mal eine Führungsperson von Lidl oder Hofer angeln, der denen mal Standards beibringt anstatt darauf zu hoffen, dass schon alles gut gehe, so lange man den Verkäufern nur 600-650€ bezahlt.
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Okt 2009 21 19:20

Re: Allgemeine Wirtschaftsnachrichten

KRKA hebt seinen Mindestlohn von 643€ auf 800€ an.

Zeit ist es geworden, denn von 800€ kann man wenigstens leben. Von 643€ bleibt einem lediglich genug, um nicht zu sterben.
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