Slowenien = teuer?

Hauptsächlich oder auch nur zeitweise
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posteo
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Re: Slowenien = teuer?

Ungelesener Beitrag von posteo » 14. Mai 2017 19:30

Letzter Beitrag der vorhergehenden Seite:

robbie-tobbie hat geschrieben:
7. Mai 2017 09:36
Und oft sind auch die Menschen, die auf dem Land leben, in der glücklichen Lage, Haus und Grund geerbt oder von den Vorfahren zu Lebzeiten übernommen haben
ein bekannter Notar verklickerte mir, dass...
oft auf Gemeinschaftsflächen, speziell innerhalb der Verwandtschaft, Kreditverträge gemacht werden. Daher sind auch zahlreiche
Grundstücke belastet. Wer nicht prüft...verliert.
Der eine Cousine hat dem Neffen die Grundstücke vom Nachbarfeld überlassen, welche nun wiederrum bei der Sparkasse belastet
sind. Nun sind 5 x Parzellen belastet und alles sind glücklich....


Der ganze Luxus ist dort oft auf Schulden aufgebaut - letztendlich wird dann am Essen gespart und die ganzen Leute bekommen
dann Magen + Darmprobleme....oder keine Zähne mehr
Sehe es an den Cousinen. Zu Tito-Zeiten groß gelebt, nach der Abspaltung gut gelebt....nun kein Pulver mehr, weil nichts
gespart. Heute versucht man mit kriminellen Machenschaften sich zu bereichern...daher ist besser: " grossen Abstand bewahren.."

..sonst kommt wieder mal Eine/-r vorbei und fragt: " Haste mal ne Mark " ( Am Besten um 4 Uhr 30 Aufstehen....alles
absperren...und schnell wegfahren, mit dem Auto....dann hat man Ruhe, von den slow. Zecken, welche eh nur Neid
verbreiten ...diese A-Löcher )



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Re: Slowenien = teuer?

Ungelesener Beitrag von Trojica » 14. Mai 2017 20:45

posteo hat geschrieben:
14. Mai 2017 19:30
sonst kommt wieder mal Eine/-r vorbei und fragt: " Haste mal ne Mark " ( Am Besten um 4 Uhr 30 Aufstehen....alles
absperren...und schnell wegfahren, mit dem Auto....dann hat man Ruhe, von den slow. Zecken, welche eh nur Neid
verbreiten ...diese A-Löcher )
Tja....ich glaube, ich lebe in einem anderen Slowenien. .. man ist nett zueinander.....gute Nachbarschaft....man hilft sich gegenseitig und trinkt zusammen....

wegen der Preisgestaltung. wenn man alles ohne Hirn wild zusammen kauft ist das Argument des teuren Slo schon relevant...aber bei meinen Erfahrungen ist das Leben hier viel günstiger als in D.. fängt bei Energie an....über Wasser.. .Gemeindeabgaben bis zu Lebensmittel. . :ueberleg: :essenbereit:



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Re: Slowenien = teuer?

Ungelesener Beitrag von posteo » 14. Mai 2017 20:55

Trojica hat geschrieben:
14. Mai 2017 20:45
Tja....ich glaube, ich lebe in einem anderen Slowenien. ......
du lebst in der Stajerska....das ist eine ganz andere Welt, wobei inner-familier genauso herum gestritten wird, wenn es
um ranzligen Zaster oder Parzellen geht....
du bist nur aussen vor, weil die Grenzen abgesteckt, bzw. nicht involviert.

Trojica hat geschrieben:
14. Mai 2017 20:45
..aber bei meinen Erfahrungen ist das Leben hier viel günstiger als in D..
die Preise werden alle angepasst. Energiekosten heute noch günstig...beim nächsten Atomkraftwerk kommen die Zuschläge.
Wasser, wenn man nicht jeden Tag ein Vollbad nimmt..ist eher sekundär. Heizpreise sind fast gleich, egal
ob Öl, Erdgas, Holzbrikettpreise, Holzpreise usw. Rheinkohle oder Ostkohle ist sogar merklich teurer, vs. Deitschland, weil
die Tonne hier rund schon ab 180 euro erhältlich ist, die gute Rheinkohle, nicht die Schwefel-Ostkohle.
Beim Jager bezahlt man für den 10 kg Packen rund 4 euro

Baupreise sind oft günstiger, wg. geminderte Steuersätze auf Bauleistungen + Material....

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Hinzugefügt 32 Minuten 39 Sekunden nach Erstellung des Beitrags

zahlreiche Rentner erhalten keine Kredite auf den Banken mehr(kein slowenisches Problem, europaweit), daher werden Parzellen belastet und Grundschulden in den Grundbüchern eingetragen.
Eine Praxis, welche oft angewendet wird. Schaut man in den Parzellenregistern nach, weshalb die eine oder andere Hütte
bei nepremicnine nicht weg geht, einfach im Grundbuch nachschauen, wenn noch nicht per ID verschlüsselt.
Da steht dann schwarz auf weiss, welcher Verwandte wieder Schulden gemacht hatte....



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Re: Slowenien = teuer?

Ungelesener Beitrag von Trojica » 14. Mai 2017 21:52

posteo hat geschrieben:
14. Mai 2017 21:27
Holzpreise
sind hier ca 1/2 bis 2/3 günatiger als in D....Mit Kohle heizt hier niemand....Strompreise um die Hälfte günstiger...der billige Nachtstrom idz hier von Freitag 22.00 Uhr bis Mo 6.00 Uhr erhältlich. ..muss man halt ein bisschen organisieren bei hohen E-Verbraucher. ...

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Hinzugefügt 1 Minute 11 Sekunden nach Erstellung des Beitrags

Internet LTE hier deutlich ģünstiger als in D....

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Hinzugefügt 1 Minute 28 Sekunden nach Erstellung des Beitrags

gut...ich bun Tanktourist in A.....macht 10 Cent / L aus :sad:



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Re: Slowenien = teuer?

Ungelesener Beitrag von posteo » 14. Mai 2017 22:20

Trojica hat geschrieben:
14. Mai 2017 21:54
sind hier ca 1/2 bis 2/3 günstiger als in D....Mit Kohle heizt hier niemand....Strompreise um die Hälfte günstiger...der billige Nachtstrom idz hier von Freitag 22.00 Uhr bis Mo 6.00 Uhr erhältlich. ..muss man halt ein bisschen organisieren bei hohen E-Verbraucher. ..

Internet LTE hier deutlich ģünstiger als in D....[

..ich bun Tanktourist in A.....macht 10 Cent / L aus
Holzpreise sind je nach Einkauf in etwa gleich, wenn ich größere Mengen abnehmen( = LKw-Ladungen > 20 m3 ) rechnet man
noch die Speditionspreise dazu, bezahlt man für die Buch in Slo rund 40 euro, in D rund 55 €.
Fertig, auf 1 m gespalten erhält man Frisch-Buchenholz hier für knapp 60 € im Einkauf.
Kohle ist ein günstiger Gluthalter, zum Tonnenpreis von knapp 200 euro.
Billigstrom am Wochenende gibt es auch in Österreich. Der Niedertarif in D rentiert sich kaum als Privatanwender. Da hat man
Vorteile.
LTE ist so eine Sache. Für mail Checken langt so ein Prepaid-Vertrag von der dt. Bildzeitung oder Aldi-Talk für knapp 5 oder 10 euro. Für Festnetz-Internetz+Telefon bezahlt man in D merklich weniger. Da bekommt man Internetz-Flatrate + 2 x Telefonleitungen
für knapp 19 euro. In Slowenien muss man lange suchen.
In Slowenien würde ich so ein LTE-prepaid-20 euro/ 10 GB-Daten Paket nehmen.

Dort wird alles noch angepasst, siehe PKW-, Hausbau-, Energie-, Gastro-Preise usw.

Kompensiert wird das Gesamtpaket im Energiebereich, wenn man im Winter weniger heizen muss - dafür steigen die
Preise im Sommer wegen der Kühlung wieder.
Steigen die Strompreise, gleichen sich die Wintersparpreise wieder aus. Somit herrscht Gleichstand. Nur kann ich in Slowenien
mehr Photovoltaik nutzen, weil merklich mehr Sonneneinstrahlung.

in Strunjan gibt es aktuell schon rote Kirschen an den Bäumen...Anpflanzen lässt sich auch mehr wie in höheren Nordlagen,
wo > 800 Meter nicht mal Quitten mehr wachsen.

Löblich ist, dass dort im Gartenbereich mehr wächst, analog muss man weniger einkaufen und erhält mehr Bio-Ware auf
dem Tisch.
Wer ein rechter Pflanzenfresser ist...spart sich gehörig Mäuse beim Einkauf....weil Bio-Gemiese oft 3 - 4 x teurer.
Chinesen bezahlen freiwillig für bio-Fleisch rund 4x höhere Preise...weil Standard-Grundnahrungsmittel alles verseucht ist...
kontaminiert...
Zukünftig werden immer mehr toxische Füllstoffe den "Lebensmitteln" zugemengt. Da wird man noch froh sein, wenn man
paar m2 Acker noch hat....das ist schon mal was "mehr-wert"....

Giftige Lebensmittel:



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Re: Slowenien = teuer?

Ungelesener Beitrag von Stefan_Sch » 17. Jun 2017 12:59

France Prešeren hat geschrieben:
6. Mai 2017 18:04
Da hast du absolut Recht. Selbst wenn die Durchschnittsgehälter gestiegen sind, so bleiben sie weit hinter den Deutschen zurück, die Preise jedoch nicht.
Stefan_Sch hat geschrieben:
6. Mai 2017 10:28
Wie machen das die Leute in Slowenien?
Diese Frage stelle ich mir seit mindestens 10 Jahren. Eine wirkliche Antwort habe ich nicht gefunden. Bei manchen funktioniert es, weil mindestens 2 im Haushalt Vollzeit arbeiten und bei anderen wiederum, weil sie Ländereien verpachtet haben und/oder Gemüse selbst anbauen und sehr sparsam leben.
Wir haben letzte Woche 2.000 Liter Heizöl für 1.600 € gekauft und geliefert bekommen.

Bei Petrol bestellt. Der Preis lag exakt bei 80 Cent pro Liter.

Das sind lockere 25-30 Cent mehr, als in Deutschland! In Deutschland zahle ich für 2.000 Liter aktuell rund 1.000 €. In SLO habe ich also stolze 600 € mehr bezahlt! :hintern:



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Re: Slowenien = teuer?

Ungelesener Beitrag von France Prešeren » 17. Jun 2017 16:07

Auch in Österreich ist es knappe 15 Cent billiger als in Slowenien. Der Markt in Slowenien ist einfach zu klein für einen richtigen Wettbewerb. Die Freigabe des Treibstoffmarktes (viewtopic.php?f=17&t=1852&hilit=freigegeben) war und ist ein Fehler. Was in Deutschland gut funktionieren mag, ist nun mal nicht auf jedes Land übertragbar.

Es wurde befürchtet, dass die Freigabe zu höheren Preisen führen wird und so kam es beim Heizöl. Nur eine Frage der Zeit, bis auch die anderen Treibstoffe alle freigegeben sind, und dann werden auch diese deutlich teurer werden.


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Re: Slowenien = teuer?

Ungelesener Beitrag von Stefan_Sch » 17. Jun 2017 18:18

France Prešeren hat geschrieben:
17. Jun 2017 16:07
Auch in Österreich ist es knappe 15 Cent billiger als in Slowenien. Der Markt in Slowenien ist einfach zu klein für einen richtigen Wettbewerb. Die Freigabe des Treibstoffmarktes (viewtopic.php?f=17&t=1852&hilit=freigegeben) war und ist ein Fehler. Was in Deutschland gut funktionieren mag, ist nun mal nicht auf jedes Land übertragbar.

Es wurde befürchtet, dass die Freigabe zu höheren Preisen führen wird und so kam es beim Heizöl. Nur eine Frage der Zeit, bis auch die anderen Treibstoffe alle freigegeben sind, und dann werden auch diese deutlich teurer werden.
Kapier ich nicht.

Warum fährt da nicht ein deutscher Spediteur mit einem fetten Tank-LKW in SLO herum? Der kann doch bei dem Preisunterschied voll das Geschäft machen. Sein Tank fasst vielleicht 50.000 Liter.

Das macht einen Gewinn von 7.000 €. Wenn er sein Heizöl 15 Cent billiger, also für 65 Cent pro Liter, anbietet.

Die Leute würden ihm die Bude einrennen. :schwindlig:



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Re: Slowenien = teuer?

Ungelesener Beitrag von France Prešeren » 18. Jun 2017 00:06

Bei Mineralölprodukten dürfte es ähnlich sein wie bei Zigaretten. Da kann man auch nicht einfach in Tschechien große Mengen kaufen und in Deutschland verkaufen. Zumindest nicht legal.

Auch Mineralölprodukte sind speziell besteuert. Allein die Mehrwertsteuer ist in Slowenien schon 3% höher als in Deutschland. Wie es sich bei der Ökoabgabe verhält und bei der Mineralölsteuer, weiß ich nicht. Da muss man schon viel Lust auf Slowenien haben, sowas von Deutschland aus in Slowenien hochzuziehen, falls es nicht sogar Auflagen gibt, dass es einen in Slowenien vorhandenen Firmensitz geben muss.

OMV könnte das alles locker machen, aber die profitieren ja selber von der geringen Konkurrenz in Slowenien. Warum sollten sie einen Preiskrieg vom Zaun brechen, bei dem sie selber verlieren würden?!

Es bleibt bei diesem Duopol eigentlich nur die Möglichkeit, die Preise vom Staat aus festzulegen. Leider missversteht man den Kapitalismus bereits seit 1990 in Slowenien. Dabei beziehe ich mich nicht nur auf die Politik, sondern auch auf das Arbeitsklima in vielen großen Betrieben und die dadurch entstehenden vielen Nachteile für Arbeitnehmer in niedriger Position.


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Re: Slowenien = teuer?

Ungelesener Beitrag von Stefan_Sch » 18. Jun 2017 10:36

France Prešeren hat geschrieben:
18. Jun 2017 00:06
Bei Mineralölprodukten dürfte es ähnlich sein wie bei Zigaretten. Da kann man auch nicht einfach in Tschechien große Mengen kaufen und in Deutschland verkaufen. Zumindest nicht legal.

Auch Mineralölprodukte sind speziell besteuert. Allein die Mehrwertsteuer ist in Slowenien schon 3% höher als in Deutschland. Wie es sich bei der Ökoabgabe verhält und bei der Mineralölsteuer, weiß ich nicht. Da muss man schon viel Lust auf Slowenien haben, sowas von Deutschland aus in Slowenien hochzuziehen, falls es nicht sogar Auflagen gibt, dass es einen in Slowenien vorhandenen Firmensitz geben muss.

OMV könnte das alles locker machen, aber die profitieren ja selber von der geringen Konkurrenz in Slowenien. Warum sollten sie einen Preiskrieg vom Zaun brechen, bei dem sie selber verlieren würden?!

Es bleibt bei diesem Duopol eigentlich nur die Möglichkeit, die Preise vom Staat aus festzulegen. Leider missversteht man den Kapitalismus bereits seit 1990 in Slowenien. Dabei beziehe ich mich nicht nur auf die Politik, sondern auch auf das Arbeitsklima in vielen großen Betrieben und die dadurch entstehenden vielen Nachteile für Arbeitnehmer in niedriger Position.
Das wird wahrscheinlich tatsächlich an einer nationalen Besteuerung von Mineralölprodukten liegen. Mich würde interessieren, wie hoch die bei Heizöl ist.

Naja. Ich kann mittlerweile nachvollziehen, warum viele Slowenen mit Holz heizen. Bei den Preisen für Öl...



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Re: Slowenien = teuer?

Ungelesener Beitrag von posteo » 18. Jun 2017 17:41

Kabotage-Regelung im Straßengüterverkehr spielt eine Rolle, weil weder der slow. noch der kärntner Spediteur ein
Interesse für die Kurzstrecken haben; sonst Stillstand. An Langstrecken ist mehr verdient.

Dazu kommt noch eine Differenzbesteuerung. Prinzipiell wäre es sogar Steuerhinterziehung, wenn in A gekauft
und in Slo verbraucht -
Selbst angebautes Rapsöl musste man auch gesondert versteuern - sonst Steuerhinerziehung

Bei 3.000 Liter Rohöl, ergibt sich rechnerisch eine Differenz von knapp 450 €. Zieht man die Speditionskosten
von der Ersparnis ab, rentiert sich da kein Geschäft - da kann man gleich bei der Petrol einkaufen.

Interessant wäre die Frage, ob ein Sammeleinkauf gestattet wäre. Holz-Lieferungen werden auch bei 40 m3
Lieferungen geteilt - warum nicht beim Öl ?
Zu Rohölverbrenner-Zeiten wurden oft Sammelbestellungen angenommen, wie auch Baustellen per Sammelbestellungen
bessere Preise generiert.
_
werde da gleich mal den kärntner Ölhändler anrufen...mal schauen, ob der nach Slowenien fährt und was der verlangt
Der wird schon die aktuellen Bestimmungen wissen...der alte Grenzgänger :smile:


ps. an der bayerischen Grenze sind die Bauern oft mit dem Jauchefass über die Grenz und haben dort eingekauft...
...
800 L Fass - günstig: :mrgreen:
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